Volkswirtschaft
Größtes Problem in Bangladesch bleibt die Armut. Die Botschaft des Landes in der Bundesrepublik Deutschland verweist durchaus auf Erfolge: Der Anteil der Armen im Land sei in den letzten 30 Jahren von 70% auf ca. 44% gesunken; sehr wenig sind 44% aber noch immer nicht.
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Zudem hat Bangladesch eine relativ hohe Inflationsrate von 9,2% im Berichtsjahr vom 01. Juli 2006 bis zum 30. Juni 2007. (Vergleichsdaten Schweiz, Inflationsrate im Jahr 2007: 0,7%). Ein wichtiger Kostenfaktor: Lebensmittel. Laut Angaben der Initiative Neue soziale Marktwirtschaft müssen die Einwohner Bangladeschs rund 2/3 ihrer Einnahmen für Lebensmittel ausgeben, während in Deutschland durchschnittlich 9% der Einnahmen dafür ausgegeben werden.
Symbole der Hoffnung: Die Grameen Bank
Hoffnungsträger für eine ganze Reihe von Menschen in Bangladesch, die sich aus eigener Kraft und völlig ohne Unterstützung kaum aus ihrer wirtschaftlichen Misere befreien können, ist die Grameen Bank. Sie ging aus einem Mikrokreditprojekt des bangladeschischen Wirtschaftswissenschaftlers Muhammad Yunus hervor. Er gilt als einer der ersten Initiatoren, die Mikrokredite im Kampf gegen Armut einsetzten. Die Mikrokredite sollen Menschen als Startkapital dienen, um beispielsweise eigenes Handwerk anzukurbeln und sich damit eine Lebensgrundlage zu schaffen. Sowohl der Grameen Bank als auch ihrem Gründer, Muhammad Yunus, wurde im Jahr 2006 der Friedensnobelpreis verliehen.



