Ein bisschen Geschichte

Bangladesch besteht in der heute bekannten Form erst seit 1971, gebildet hat sich dieses islamische Land jedoch bereits im Jahre 1947 innerhalb Indiens. Das Land teilte sich zunächst in zwei Teile, dem indischen Bangladesch und dem pakistanischen Bangladesch.

 

 

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Im Grunde hieß Bangladesch vormals Ostpakistan, den Namen Bangladesch gab sich das Land erst Ende 1971, nachdem auch die Unabhängigkeit erklärt war. Anfangs eine parlamentarische Demokratie geführt von Mujib als Premierminister, führte dieser später eine Ein-Partei-Regime ein, in der die Awami-Liga herrschte. Nach dem 1975 die Familie des Mujib umgebracht wurde, gab es drei Monate lang keine Regierung in dem Sinne, bis sich sodann General Ziaur Rahman die Macht gab. Ab jetzt wurde eine Mehr-Partei-Regime eingeführt und die BNP wurde gegründet. Nachdem auch dieser 1981 von Militärs umgebracht wurde, gab es eine unblutige Machtführung des Generals Ershad. Die Regierung dieses Mannes erfolgte bis zum Volksaufstand im Jahre 1990, der im Grunde dafür sorgte, dass Bangladesch wiederum zur parlamentarischen Demokratie zurückkehrte. Nach weiterem Hin- und Her der Herrschaftsführung kam eine überlebende Tochter von Mujib an die Macht. Sie regierte Bangladesch als Regierungschefin 5 Jahre lang bis 2001, ebenfalls war sie Führerin der Awami-Liga. Die Geschichte Bangladeschs spiegelt sich somit in einem wilden Regierungswechsel wieder. Korruption und politische Gewalt stehen leider immer noch oftmals im Vordergrund, wenn man über die Geschichte von Bangladesch spricht.

 

Menschen in Bangladesch

Bangladesch ist ein eigenständiges Land, die Menschen in diesem Land können jedoch nicht ganz so eigenständig denken und handeln, wie man es von einer mehrparteilichen Demokratie kennt, in der Menschenrechte das A und O sind, die beispielsweise besagen, dass die bereits vorab erwähnte Kinderarbeit verboten gehört. Neben den Kindern haben auch Frauen es gar nicht einfach in diesem Land. Der Islam verbietet Frauen schon einiges, Bangladeschs Kultur verbietet den Rest. So berichtete huda.de darüber, dass 200 Frauen mit Säureattentaten belegt wurden. Gewalt in der Familie ist auch hierzulande nichts Neues, allerdings gibt es mehrere gravierende Unterschiede, die das Leben der Frau in Bangladesch nicht gerade vereinfachen. Zum einen bewirkt das Säureattentat, dass das Gesicht der Frau verunstaltet, im Grunde gebrandmarkt ist, so dass Jedermann direkt weiß, dass diese Frau gequält wurde. Zum anderen sind es die Männer, die teils mit der Emanzipation der Frau nicht zurechtkommen. Viele Frauen lassen sich hier jedoch von ihren Männern verprügeln und brandmarken, um das Gesicht der Familie zu wahren und weil sie sich einfach selbst die Schuld an diesem Verhalten geben. Aber gerade diese Schuldzuweisung ist falsch. Huda, Netzwerk für muslimische Frauen e.V., arbeitet hier gegen Gewaltausübungen an Frauen. Letztendlich ist es aber auch ein politisches Problem, dass so viele Frauen misshandelt werden, weil Polizeibeamte diese Gewalt als privat abtun und nicht in ein solches Gewaltverhalten eingreifen. Selbstverständlich lassen auch die Familien unter sich keinen Anschein zu, dass hier Gewalt herrschen könnte, dennoch sind es ca. 60% der Familien, wo Gewalt gegenüber den Frauen herrscht.

 

 

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Wichtige Fakten über Bangladesch

  • Amtssprache:Bengalisch
  • Hauptstadt:Dhaka
  • Fläche:148'000 km2
  • Einwohnerzahl:Über 153 Mio (Stand Juli 2008)
  • Ethinc:98% Bengali, 2% Bihari
  • Währung:Taka
  • Wechselkurs:100 CHF = 6858.37 Bangl. Taka
  • Telefonvorwahl:+880
  • Schweizer Export:CHF 96.35 Mio
  • Schweizer Import:CHF 116.84 Mio
  • Sprache:Bengali, English