Armut… noch ein paar Zahlen
Laut Definition der Vereinten Nationen gelten Menschen als extrem arm, die pro Tag weniger als „den Gegenwert von einem US-Dollar zum Leben zur Verfügung haben. Die Welthungerhilfe schreibt, dass 78% der Bevölkerung Bangladeschs weniger als zwei Euro pro Tag als Einnahmen bekommt.
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Zahlen gibt es auch vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Anteil der Menschen, die nur den Gegenwert eines Dollars pro Tag zum Überleben haben, wird dort mit 41% beziffert; allerdings stammen die Daten bereits aus dem Jahr 2000. Jünger sind die Zahlen derjenigen, die in Bangladesch als unterernährt gelten. Laut Angaben des Ministeriums waren das im Jahr 2005 insgesamt 30% der Bevölkerung. Über 25% der Einwohner Bangladeschs — so das Ministerium weiter — haben keinen gesicherten Zugang zu Trinkwasser. Auch diese Zahlen stammen aus dem Jahr 2005. Die Einkommensarmut in Bangladesch geht laut der Internetseite Inwent.org langsam — jährlich um 1% — zurück. Bleibt die Entwicklung gleich, so dürfte es noch eine Weile dauern, bis alle Einwohner des Landes aus schlimmster Armut befreit wurden. Wer sich ein Bild von den Verhältnissen der Armen und Ärmsten in Bangladesch machen möchte: Die deutsche Zeitschrift „Zeit“ hat 2007 einen Artikel über den Fotografen G.M.B. Akash herausgebracht, der mit seinen Bildern auf die Lebensumstände derer in Bangladesch aufmerksam macht, die in Bangladesch Tag für Tag ums Überleben kämpfen. Die Bilder, die in der „Zeit“ veröffentlicht wurden, kann man sich hier ansehen: «Zeit.de».



